Fetisch und Macht

Die Macht in der Sexualität spielt eine große Rolle

Gleichzeitig erhohen sich mit der ansteigenden Stufe der Macht im Normalfall aber auch die Pflichten und die Verantwortung, die der Machthaber zu tragen hat. Das gilt auch für die Machtausübung in der Sexualität. Doch dazu später noch mehr. Welche Form der Machtausübung man auch immer betrachtet: Macht beinhaltet für viele Menschen einen ganz besonderen Nervenkitzel und ist deshalb äußerst erstrebenswert. Über jemanden bestimmen zu können ist extrem reizvoll- und kann auch sexuell stimmulierend sein ! Hervorgehoben wird diese Stimulation biologisch gesehen durch den schnellen und übermäßigen Ausstoß von Adrenalin, eines Hormons, das den Stoffwechsel in Gefahren und Stresssituationen mobilisiert. Der Grungumsatz, der Blutzuckerspiegel, die Durchblutung, der Bewegungsmuskulatur und der Herzkranzgefäße sowie die Leistung des Herzens werden gesteigert. Man fühlt sich, als hätte man einen enormen körperlichen Energieschub bekommen ! Und je länger und intensiver man sich auf dieses Gefühl der Macht gefreut hat, je länger man es sich in seiner Fantasie vorgestellt hat, desto größer ist der Genuß dieses Machtgefühls !!

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Erotik spielt sich im Kopf ab Die Macht

Erotik & Fetisch spielt sich im Kopf ab Teil 2 Macht

Als gesundes Mittelmaß gelten jene Menschen, die eine erotische Idee, einen Wunsch oder eine Phantasie im Kopf haben, sie dort eine Weile-vergleichbar mit dem Bouqet eines guten Weines -ganz bewußt genießen und sich auf eine Realisierung dieser Vorstellung freuen ! Eventuell werden durch unsere Fähigkeit zur Imagination der erotischen Vorstellung noch weitere Bilder hinzugefügt. Die sexuelle Erregung wird also durch das “ Kopfkino“ ausgelöst und wächst immer weiter an, bis schließlich der Schwerpunkt vom Kopf in die körperliche Handlung übergeht. Auch der Reiz der Macht beginnt im Kopf. Er ist wie eine Droge, von der man nicht genug bekommen kann. Er verleiht Flügel, ist krafspendend und energiereich. Jeder, der dieses Hochgefühl schon einmal erlebt hat, weiß, was damit gemeint ist. Der Reiz der Macht ist uralt und ist als lockende Versuchung in fast allen Lebensbereichen anzutreffen-nicht nur in der Sexualität. Selbstverständlich kennen wir den Machtfaktor aus dem politischen Bereich, von wo aus er bereits seit Menschengedenken das Leben der Völker bestimmt. Aus dem Berufsleben, kennen wir das Extrem des machtgeilen Managers und nicht umsonst sind viele Firmen von ihrer Struktur her in Hierachien untergliedert, in denen der Vorgesetzte dem Untergebenen Anweisungen gibt und die Kontrolle über seine Arbeit ausübt.

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